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„Die ganze Welt kann glücklich werden“, so Pharrell Williams, der mit seinem Sommerhit „Happy“ schon eine ganze Menge Menschen glücklich gemacht hat. Das gutgelaunte Multitalent hat sich neben dem Produzieren von Musik, seinen eigenen Hits und seinen öffentlichkeitswirksamen Auftritten jetzt noch ein neues Projekt auf die Fahnen geschrieben. Die Rettung der Welt.

Pharell Williams macht in Mode und in PET

Naja, natürlich nicht der ganzen Welt, aber er möchte – gemeinsam mit Denim-Label G-Star – einen Beitrag leisten. Mit der Idee, Mode aus recycelten PET-Flaschen zu entwerfen, ist er zwar nicht der erste. Bereits vor mehr als 20 Jahren hat dies schon Outdoor-Experte Patagonia mit einer entsprechend produzierten Fleecejacke versucht, doch offensichtlich war der Markt damals für solche Themen nicht reif. Die Zeiten haben sich geändert, das Thema Nachhaltigkeit ist aus dem Food-Bereich nicht mehr wegzudenken und auch nachhaltige Mode bewegt sich endlich aus seinem staubigen Nischendasein ins Rampenlicht. Die Moderevolutionärin Vivienne Westwood hat für die Uniformen des Flugpersonals von Virgin Atlantic recycelte PET-Flaschen verwendet, die brasilianische Nationalmannschaft bestritt die Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr mit PET-Trikots von Nike, der Münchner Lederwarenhersteller Roeckl schwenkt kurz von seinen traditionellen Lederwaren ab und lanciert eine Taschenlinie aus PET-Flaschen – die Zeit scheint endlich reif für den Blick nach vorne und für die Frage, wie man den von uns produzierten Müll sinnvoll nutzen kann.

Jedes Jahr werden 16 Millionen (!!!) PET-Flaschen produziert

Deutschland zählt mit einer Recyclingrate von knapp 100 Prozent zu den Spitzenreitern. Weltweit liegt die Rate nur bei knapp 50 Prozent. Besonders bedrohlich ist aktuell der Müllstrudel im Nordpazifik. Die als Great Pacific Garbage Patch bezeichnete Ansammlung von Plastikmüll ist eine ökologische Katastrophe, die inzwischen die Größe Zentraleuropas erreicht hat. Und genau hier setzt das Musikgenie mit seiner Idee an. Das Garn, das Williams für die Fertigung seiner Denim-Kollektion (T-Shirts ab 49 Euro) verwendet, besteht zu knapp 45 Prozent aus dem Pazifikmüll. Um ganze neun Tonnen erleichtert G-Star das Meer. Nur ein Tropfen auf den heißen Stein, betrachtet man die Gesamtmüllmenge von 35.000 Tonnen Müll, aber ein guter Schritt in die richtige Richtung! Was und doppelt happy macht? Solche Projekte UND der Verzicht auf PET-Flaschen!

PET-Jeans von Pharrell Williams

Denim Deluxe: hergestellt aus PET-Flaschen. Oversized Coat von G-Stars

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