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Relaxen mit allen Sinnen. 1400 Meter über dem Alltag.

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Es gibt Hotels, die man besucht. Und es gibt Häuser, die man betritt, als hätte jemand die Welt ein Stück leiser gedreht. Das Boutique Biohotel Gitschberg ist so ein Ort: 1400 Meter über dem Alltag, hoch genug, um das Getöse im Kopf zu entkoppeln – und nah genug an allem Wesentlichen, um sich wieder zu erinnern, wie sich Lebenskraft anfühlt.

Schweben über den Wolken. Im Wasser.

Schweben über den Wolken. Im Wasser.

Südtirol kann glamourös. Aber hier oben ist es nicht der laute Glamour, sondern der stille, der so lange bleibt. Ein Logenplatz, sonnenverwöhnt, mit Panoramablick und einer Architektur, die nicht „Design“ (ist es aber trotzdem!) ruft, sondern Zuhause flüstert. „Das Haus ist so, wie wir sind“, sagt Barbara Pintner, Hotelchefin, Gastgeberin, Spiritus Rector. Und es klingt nicht wie ein Claim, sondern wie eine Haltung, die von innen nach außen gebaut wurde.

„Uns geht es gut – anderen dann auch.“

Man spürt diesen Satz im Umgangston, in der Aufmerksamkeit, in der Selbstverständlichkeit, mit der hier Werte gelebt werden – nicht ausgestellt. Das Gitschberg ist weniger ein Hotel als ein Wohnzimmer, das die Gastgeberfamilie mit uns, den Gästen teilt. Ein Herzensort, der nicht beeindrucken will, sondern stärkt.

Ein Ort, an dem aus Gästen Freunde werden.

Vier Monate Umbau, in den letzten drei Jahren viel Bewegung: Zimmer, Terrassen, Fassade, neue Linien, neue Klarheit. Und doch nichts, was sich nach „neu“ anfühlt. Sondern nach „stimmiger“. Als hätte jemand die Details so lange gedreht, bis sie genau auf den inneren Ton passen.

Entspannung pur und durch und durch

Entspannung pur und durch und durch

Das Faszinierende: Gäste und Team scheinen aus derselben Frequenz. Dieses Wir-Gefühl, das man schon am ersten Urlaubstag unterbewusst spürt, weil die Mitarbeiter*innen das, was ihnen wichtig ist, hier teilen können. Weil alles so ungezwungen, so familiär ist, weil man auch in der Sauna genauso wie beim Essen mit gerade noch Fremden so unkompliziert ins Gespräch kommt, als würde man seit Jahren am gleichen Ort Urlaub machen.

Kraftorte im Gitschberg: Pool, Panoramagarten – und diese seltene Form von Ruhe

Der Pool ist kein „Feature“. Er ist ein Statement in Blau: hier kann man schweben, schauen, vergessen. Der Panoramagarten – so besonders wie vermeintlich zufällig angelegt – ist einer dieser Orte, an denen die Zeit plötzlich ihren Druck verliert. Man sitzt, die wärmende Sonne auf der Haut, die Landschaft macht den Blick weit – und irgendetwas im Inneren sortiert sich neu. Das Gitschberg arbeitet mit Atmosphäre. Nicht dekoriert, sondern komponiert. Kleine Details, die man nicht immer benennen kann – aber spürt.

Hier bleiben keine Wünsche unerfüllt

Hier bleiben keine Wünsche unerfüllt

Schlaf als Luxus: bioenergetisch, natürlich, wissenschaftlich gedacht

Müsste man diesen besonderen Ort auf ein Thema reduzieren, wäre es der Schlaf, der viel zu häufig nicht den richtigen Stellenwert in unserem Leben einnimmt. Schlaf ist nicht Nebensache. Schlaf ist die Quelle. Barbara nennt ihn „die größte Regenerationsquelle des Lebens“. Und in einem Zeitalter, in dem wir uns Erholung oft als Leistung abverlangen, klingt das wie eine Rückkehr zur Vernunft.

Die Zimmer sind im Gitschberg keine Kulissen, sondern Regenerationsräume.

Ausgestattet mit Schlafsystemen, die die Hoteliers angesehen, verglichen, hinterfragt haben – und sich bewusst für Samina entschieden haben, „weil sie Wissenschaft liefern“, wie Barbara sagt. Auch wenn das nicht zwingend nötig wäre, denn wer hier eingeschlafen – und mit Blick in die beeindruckende Weite auf das gegenüberliegende Bergmassiv wieder aufgewacht ist – weiß wovon ich spreche. Weiß, dass es wirkt.

Herrlicher Schlaf und Heu statt Kunst

Herrlichster Schlaf und Heu statt Kunst

„Wer gut schläft, ist glücklich – wer glücklich ist, schläft gut.“

Für die Betten werden Naturkautschuk und Schurwolle in fast allen Zimmern (38 von 40). 16 Zimmer sind zusätzlich mit einer Erdungsmatte ausgestattet – verbunden mit der Erdung des Hauses. Wieder eines dieser Details, die man nicht sieht, aber unterbewusst wahrnimmt. Eben spürt, wenn man morgens aufwacht. Basierend auf einer Wissenschaft, auf die ich hier gar nicht weiter eingehe, weil man sie einfach erleben, spüren muss. Wer das Thema besser verstehen möchte, kann sich aber Wissen in den Schlafbuch-Bibliotheken auf den Gängen holen.

Was ich besonders liebe? Die wohltuende Großzügigkeit der extralangen Betten (2,10 Meter) und Decken (2,20 Meter). Kissen und Decken sind mit Schurwolle gefüllt – temperaturausgleichend, antiallergen, angenehm „echt“. Holz ist hier nicht Staffage, sondern Stimmung: Lärche in vielen Zimmern, Zirbe in vier – als hätte man die Luft selbst designt.

„Weil wir unseren Gästen etwas Gutes tun wollen.“ Kein Wellness-Satz. Eher eine Art Ethik.

Dessert im Bett.

Dessert im Bett.

Im Gitschberg gibt’s Heu statt Kunst: hochalpin, sinnlich, überraschend

Ein Duft kann eine Tür öffnen, die man längst vergessen hat. Im Gitschberg geschieht das mit Heuüber 2000 Meter hochalpin geerntet, im Haus eingesetzt wie ein Material mit Seele. Anstelle der klassischen Bilder, denen man in so vielen Hotelzimmern begegnet, lässt man auch hier auch die Natur für sich sprechen – Heu (Stroh) wird als Kunst an den Wänden inszeniert. Im Heuraum des Barbereichs wird die Luft plötzlich anders: weicher, voller, fast wie ein Atemzug, der tiefer reicht, als man geplant hatte.

Hier ist rein gar nichts zufällig. Und doch fühlt es sich so an.

Könnt ihr den Duft riechen?

Könnt ihr den Duft riechen?

Waldbaden? Die Natur richtig spüren!

Wandern, Yoga, Radfahren. Es gibt – zugegeben – tolle Angebote, die man aus dem Programm „buchen“ kann. Und es gibt diese besonderen Erfahrungen, die man sich gönnt, weil man ahnt, dass sie etwas verschieben. Das Waldbaden mit Barbara gehört zur zweiten Kategorie. Von alleine käme man wohl nicht drauf. Aber diese Erfahrung sollte niemand missen. Denn die Natur ist hier nicht das „Außen“. Sie ist das Gegenüber. Barbara spricht über Ruhe, Herzfrequenz, über positive Effekte aufs Hormonsystem – und über die simple Wahrheit, die wir gerne überhören: „Wir kommen aus der Natur, sind mit ihr verbunden – und sollen sie mit kleinen Momenten wiederherstellen.“ Was esoterisch klingt wird im Gitschberg gelebt. Und erlebt. Achtsamkeit, ohne Räucherstäbchen-Ästhetik. Sondern als dringend benötigt Rückkehr in die eigene Biologie.

Kulinarik: Bio, kompromisslos – und elegant reduziert

Das Essen trägt eine klare Handschrift: bio-zertifiziert, Bioland Südtirol, Gastro-Zertifizierung Goldstatus. Und das vielleicht Besonderste daran: Es ist nicht laut. Keine Buffets, kein zu viel von allem, kein Möchtegern-ChiChi. Stattdessen: eine kleine, besonders feine Karte, die tagfrisch und präzise unglaubliche Köstlichkeiten auf den Tisch bringt. – und ein smartes Waste-Management, das nicht moralisiert, sondern einfach konsequent ist.

Herrlich feine Köstlichkeiten

Herrlich feine Köstlichkeiten aus der Natur

Jeden Tag wird geschaut: Was gibt es aus dem Alpenraum, was aus dem Adria-Raum? Was ist sinnvoll? Was ist nah?

Deshalb gibt es hier keinen Orangensaft. Weil Südtirol nicht Orange sondern Apfel ist. Fleisch kommt von Bauern aus dem Dorf, kleinen Produzenten; der Metzger fährt zu den Bauern und schlachtet vor Ort. Seit 2021 Biohotel – nicht als Trend, sondern als Entscheidung.

Meine Bar-Notiz (und unbedingte Empfehlung): Minze SUMMO by Gitschberg

Und dann, am Abend, wenn die Haut noch warm ist vom Tag: (dank Sonne und Sauna) die Bar. Barbaras Ehemann ist Sommelier aus Leidenschaft, Verkostungen sind hier nicht Event, sondern Freude. Am großen Tisch. Mit Fremden, die plötzlich Freunde sind.

Mein Highlight-Drink: Nachdem ich nach einem Aperitif gefragt wurde und automatisch Aperol gesagt habe, wurde ich gebeten, doch etwas anderes zu probieren (danke nochmal an dieser Stelle fürs Insistieren). Die Entscheidung bei der Spritz-Auswahl? Der SUMMO – (natürlich!) selbst gemachter Minze-Zitronensirup, aufgegossen mit Sekt. Das Rezept habe ich zwar erfragt, aber die Versuche diesen Drink zuhause zu mixen sind leider gescheitert. Nichts kam an den Gitschberg-SUMMO ran. Noch ein Grund zurückzukehren.

Spa & Kräutergarten: Thymian anstelle von Geranien

Auf der Terrasse vor dem Haus wachsen anstelle von Blumen Küchenkräuter und essbare Blumen in den herrlich minimalistich designten Hochbeeten. Aus dem Garten stammen die Heilkräuter. Denn auch die Öle, Essenzen und Kräutermischungen für den Wellnessbereich werden hier selbst hergestellt. Und wer hier Geranien an den Balkonbrüstungen erwartet hat das Konzept noch nicht verstanden. Hier wächst duftender Thymian. Eine kleine botanische Selbstverständlichkeit, die das ganze Haus zusammenhält.

Ein Detail fürs Herz: der Rumpler

Im Foyer steht der Rumpler, ein uraltes Bauernspiel aus dem Ultental. Ein Stück Kultur, das nicht museal wirkt, sondern lebendig – wie ein Augenzwinkern: Du bist hier nicht nur Gast, du bist Teil einer Geschichte. Und zu Hause.

Der Rumpler in der Lobby

Was wollt ihr vom Urlaub in den Alltag mit zurücknehmen hat Barbara mich gefragt.

Vielleicht ist das größte Geschenk des Gitschberg nicht die Aussicht (auch wenn sie spektakulär ist). Sondern der oft dringend benötigte Reminder dass Regeneration nicht kompliziert sein muss. as Gitschberg ist ein Ort, der nicht nur erholt, sondern erinnert. an das, was wir oft vergessen, wenn das Leben wieder zu schnell wird: schlafen, atmen, essen, gehen, schauen – und dabei bei sich ankommen. Und im Falle des Gitschberg ist das wörtlich zu nehmen.

Maximal happy me.

Maximal happy me.

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Herzlichen Dank für die unvergessliche (Aus)Zeit an das Bio-Boutique Hotel Gitschberg, Barbara und ihr Team. Organisiert wurde der Aufenthalt von ARPR Anja Reinhardt PR.

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