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Von grünen Teppichen, Promo-Touren mit nachhaltigem Hintergrund und Berliner Designern, die in die Welt ziehen

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Sustainable News #1:  @the_press_tour by Emma Watson

Emma Watson zählt für mich zu den Persönlichkeiten, die über sich hinauswachsen. Seit 2014 setzt sich die UN-Sonderbotschafterin für die Gleichberechtigung der Geschlechter, für Frauen- und Menschenrechte ein. Im Rahmen ihres Feminist Book Club „Our Shared Shelf“ tauscht sich Emma Watson mit Gleichgesinnten über Buchempfehlungen aus. Ihr erster Tipp: Gloria Steinems „My Life on the Road“. Und jetzt hat sie mit einem weiteren Clou für eine Welle der Begeisterung – nicht nur im nachhaltigen Lager – gesorgt. Ich weiß zwar nicht, warum die arme Emma Watson in der Presse immer noch die Harry Potter Hermine sein muss. Hat die junge Frau doch längst andere große Rollen (The Bling Ring, Vielleicht lieber morgen, Colonia Dignidad) mit Bravour gespielt.

Viel mehr als Harry’s Hermine – Emma Watson ist Aktivistin

Jetzt jedenfalls nutzt die 26-jährige Britin die Pressetour für den Blockbuster „Die Schöne und das Biest“ (Start: 16.3.2017) um sich für nachhaltige Mode stark zu machen. Von allen Events während ihrer Promo-Tour postet die smarte Britin auf ihrem eigens gestarteten Instagram-Account @the_press_tour ein Foto, auf dem sie a) ein nachhaltiges Kleidungsstück trägt und b) erklärt, warum sie sich für das Label entschieden hat. So zum Beispiel für einen Kurzmantel von Stella McCartney, einen Pullover von Filippa K oder ein Louis Vuitton Kleid, das aus recyceltem Polyester gefertigt wurde. Congrats Emma Watson, für dieses tolle Projekt!

 

Tonight was a special screening of @beautyandthebeast in London. The film was shown at the Odeon Leicester Square cinema to 1,600 people after a reception at the stunning Spencer House 🌹 Bespoke @emiliawickstead structural, off-the-shoulder gown with inverted pleat train. The gown is made from end-of-line fabric sourced from a family-run, London business specialising in couture fabrics, and produced in Italy. These unwanted fabric pieces have been given a new lease of life; often irregular quantities of surplus or end-of-line fabrics cannot be sold and are destroyed. This piece was created in Emilia Wickstead's London atelier, by an all-female team. Earrings are from @catbirdnyc, whose pieces are handmade in Brooklyn. Dress validated by @ecoage #ecoloves Skin prepped with @demamielskin Dewy Facial Mist, @tataharper Repairative Moisturiser and @decleoruk Aromessence Neroli Hydrating Oil Serum. De Mamiel mist is made from ingredients sourced and blended in the UK, in small batches to maintain the vitality of each natural ingredient. Tata Harper are verified by PETA that neither the brand nor its ingredient suppliers conduct, commission, or pay for any tests on animals for ingredients, formulations, or finished products. Decléor serum is a blend of naturally derived ingredients such as neroli and sandalwood and free from mineral oils and parabens. Foundation is @inikaorganic's BB Cream, which is certified organic, vegan and not tested on animals. Concealer is the @rmsbeauty "Un" Cover-Up made from organic coconut, jojoba and cacao oil and mineral colours. Cheeks are @iliabeauty A Fine Romance Multi-Stick which is gluten-free and then finished with Inika's Mineral Mattifying Powder, blended from silica, corn, tapioca and rice powders instead of talc, which face powders have traditionally been based on. Beauty brands verified by @contentbeauty

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Sustainable News #2: Green Carpet Fashion Awards by Livia Firth

Livia Firth, die 2008 nach einem Aufenthalt in Bangladesh die Consulting-Agentur Eco Age gegründet hat, wurde ein Jahr später anlässlich der Nominierung ihres Mannes für „A Single Man“ öffentlich von Lucy Siegle herausgefordert. Als „Eco-Girl“ solle sie doch bitteschön das Dressing für den Red Carpet mit gutem Gewissen meistern. Selbstverständlich hat die gebürtige Römerin das Problem mit der ihr angeborenen Grandezza gelöst. Und so war die Green Carpet Challenge geboren. Anfangs noch ziemlich klein, aber mit der Zeit hat sie es geschafft auch große Designer wie Tom Ford, Valentino und Alberta Ferretti für ihr nachhaltiges Projekt zu begeistern und mit organic cotton, peace silk & Co. zu arbeiten.

Rund um die Uhr im Einsatz für die Nachhaltigkeit – Livia Firth

Auf der Berliner ZEITmagazin x VOGUE Konferenz im Januar hat die Eco-Ikone noch betont, dass sie sich nicht auf den Erfolgen von Eco Age ausruhen werde. Darunter nebenbei erwähnt so großartige Projekte wie die Green Carpet Capsule Collection. Während der London Fashion Week im Herbst 2013 gelauncht wurden die nachhaltigen Lieblingsstücke anschließend auf Net-a-porter.com verkauft. Die nächsten Meilensteine sind ihr wichtiger, betont sie. Und da ist schon einer: Während der Fashion Week in Mailand werden am 24. September 2017 die ersten Green Carpet Fashion Awards in der Scala stattfinden. Organisiert von der Camera Nazionale della Moda Italiana und Livia Firths Unternehmen Eco-Age. Italienische Designhäuser wie Armani, Gucci und Prada werden nach den strengen Eco Age Kriterien einen Look entwerfen. Im Rahmen eines Contests (startet im März) werden auch neue Talente gesucht.

Sustainable News #3:  From Germany to the World: Berlin Showroom

Gerade hat der Berliner Designer William Fan, einer der Gewinner des Fellowship Programms des Fashion Council Germany, die Möglichkeit bekommen, während der London Fashion Week seine Kollektion im Rahmen des International Fashion Showcase 2017 im Summerset House einem internationalen Publikum zu präsentieren. Und schon geht es für weitere fantastische Berliner Designer nach Paris.

Von Berlin in die internationale Modewelt – Berlin Showroom

Im Rahmen des Projektes Berlin Showroom zeigen Newcomer und etablierte Designer vom 3. bis 5. März ihre Herbst-/Winterkollektionen 2017/18. Ort und Zeit sind nicht zufällig gewählt. Denn wenn die Deutschen am 7 Place de Vendome in Kooperation mit der Messe WOMAN gastieren ist maximale Mode Prime Time, dank Fashion Week Paris. Mit dabei sind Schmidttakahashi, das Berliner Label von Eugenie Schmidt und Mariko Takahashi, das gebrauchte Textilien zerlegt und zu neuen kunstvollen Unikaten zusammensetzt. Unbedingt sehenswert: Der Kollektion von Esther Perbandt, die bereits seit 2011 nachhaltig arbeitet und großartige Berlin-inspirierte Designs liefert.

 

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