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Fashion unites against war

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Seit einer Woche gehen wir zu Hundertausenden auf die Straßen. Wir informieren uns. Wir sammeln, spenden, bieten Unterkünfte an. Hoffen, dass der Wahnsinn doch noch ein Ende finden wird. Es ist fantastisch zu sehen, was die Menschen hier auf die Beine stellen. versuchen alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Ukraine zu unterstützen. Wir leiden mit den Menschen in der Ukraine und allen Ukrainern auf dieser Welt, die um ihre Familie, Freunde, Nachbarn, Mitmenschen fürchten. Denen die Heimat, die Freiheit, das Leben genommen wird. Warum? Wegen Macht. Wegen Gier. Egoismus. Größenwahn.

Kriegt ist nie die richtige Lösung.

Und wir müssen auch auf der anderen Seite aktiv werden. In Russland. Putin muss gestoppt werden. Als wir den Aufruf „Fashion Unites Against War“ auf dem Insta-Feed  von @1granary entdeckt haben, haben wir uns informiert und haben sofort unterschrieben. Wir teilen hier den Appell an unsere Regierungen, weiterhin strenge Sanktionen über Russland zu verhängen und Hilfe zu leisten, damit Freiheit, Demokratie und Souveränität in der Ukraine gewährleistet werden können.

Wir fordern die Modebranche und insbesondere einflussreiche Modehäuser auf, nicht zu schweigen, ihre Plattformen zu nutzen und praktische Hilfe anzubieten.

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An dieser Stelle möchte ich @1granary zitieren, um klarzumachen, dass wir wissen, dass es sich hier nicht um ein Vergehen eines ganzen Landes handelt. Dass wir wissen, dass Demonstrieren, Wiederstand, Meinungsfreiheit ein hohes Gut ist, das wir schätzen sollten. In Russland ist das nicht möglich. Zu lange wurden die Menschen dort unterdrückt. Mundtot gemacht.

Fashion unites against war

© @1granary

„The reason why Russians aren’t taking to the streets and protesting the hell out of Putin is because Russian authorities have spent the last ten years toughening the laws and cracking down on civil movement. Protest leaders are either in prison, in exile, or dead. Ordinary people lack coordination and risk arrests. To cut a long and grim story short, it is not so easy and safe to protest in Russia. The voices of Russians against invasion in Ukraine may sound muffled, but there are millions of Russians who want this war to stop.“

Aber WIR können und müssen laut sein. Auf den Straßen. Im Netz. Bei der Politik.

Offener Brief: Fashion unites against war

Mode hat Macht. Mode ist eine Milliarden-Dollar-Industrie mit einem gigantischen kulturellen, wirtschaftlichen und sogar politischen Einfluss. In Krisenzeiten ist es leicht, diese Macht abzutun, sie als überflüssig, frivol, tonlos, heuchlerisch oder unwesentlich zu bezeichnen. Aber unsere Lieferketten verbinden Länder rund um den Globus, unsere Medien erreichen Massen von Anhängern überall, unsere gemeinsame Sprache der Kreativität ist universell. Wir sind eine Branche, die vor Talenten, Fähigkeiten, Netzwerken und Verbindungen nur so strotzt. Diese Werkzeuge können immer das Leben der Menschen um uns herum verbessern – ob im großen oder im kleinen Rahmen.

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Kurzmeldung über die internationale Modebranche

Dem Appell der VOGUE Ukraine und des Kiewer Traditionskaufhauses Tsum Kyiv, dessen Tiefgaragenstockwerke in ein Notfallkrankenhaus umfunktioniert wurden, „jegliche Beziehung mit russischen Marken, Händlern und Medien“ abzubrechen wurde laut fashionnetwork.com bislang kaum nachgekommen. Zu groß ist – auf Nachfrage -, die Angst, russische Kunden zu verärgern. „Keine internationale Marke soll in Russland angeboten oder verkauft werden“, ergänzte das Tsum Kyiv, jegliche Geschäftsbeziehungen mit dem Land sollen eingefroren werden.

Den ganzen Artikel rund um den Support durch die internationale Modebranche im Ukrainekrieg gibt es hier >>>

#stayloud #staywithukraine #stopwar

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