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Leni liebt Wasser und Wassersport. Damit das auch noch in Zukunft Spaß macht, müssen wir alle etwas tun.

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Merkt Ihr nicht alle, dass irgendetwas mit unserer Erde nicht stimmt? Wenn Ihr an Strände im Urlaub zurückdenkt, fallen Euch bestimmt die Mengen an Plastikmüll wieder ein. In Marokko haben wir in den Sommerferien unglaublich viel eingesammelt. Am Strand. Im Wasser. Denn auch beim Schwimmen trifft man auf Müll im Meer. Das soll unbedingt aufhören. Für uns. Die Umwelt. Die Tiere. In diesem Text wird Euch erklärt, wie es zur Plastikverschmutzung kommt, welche Folgen sich daraus ergeben, und wie man gegen diese Verschmutzung vorgehen kann.

Müll im Meer

Gesammelter Müll in Spanien und Marokko

Wie kommt es zur Plastikverschmutzung der Meere?

Das Plastik ist überall im Meer, in Form von großen Plastikteppichen genauso wie in Form von Mikroplastik. Es gibt zwei verschiedene Arten von Mikroplastik im Meer: Die ein Art entsteht durch Wellen, Salzwasser und Sonnenstrahlen. Hier werden größere Teile zerkleinert. Dieser Müll kommt von Stränden, durch Flüsse und auch von Schiffen, die ihren Müll illegal auf offener See entsorgen. Auch Fischer tragen mit ihrem Equipment dazu bei, denn von ihren Netzen lösen sich Fasern, die schließlich ins Meer gelangen. Oder ganze Netze, die im Meer verloren gehen und in dem viele Tiere qualvoll sterben. Zum anderen stammt Mikroplastik zum Teil aus Kosmetikartikeln wie Peelings und Cremes. Es gelangt durch die Kanalisation und Flüsse ins Meer. Deshalb ist es so wichtig, dass man keine Kosmetik mit Mikroplastik benutzt. Helfen bei der Suche kann dabei die App Codecheck. Sehr stark sind auch Autoreifen durch ihren Abrieb am Mikroplastik beteiligt. Der Abrieb von Schuhen, Wäsche und giftigen Zusätzen führt auch zu Mikroplastik. Das hört sich ziemlich schrecklich an, nicht wahr? Ihr fragt Euch jetzt bestimmt, welche Folgen Müll im Meer nach sich zieht.

Die schrecklichen Folgen von Müll im Meer

Der Müll ist nicht nur für uns Menschen ein großes Problem, sondern auch für die Tiere und Pflanzen. Von den Folgen sind aber vor allem die unschuldigen Meerestiere betroffen, denn sie verheddern sich in Fischernetzen, sogenannten Ghost Nets, die herrenlos durch die Ozeane treiben, oder halten Plastikteile für ihre Nahrung. Schildkröten ersticken zum Teil an Strohhalmen, die beim Atmen in ihre Nase gelangen. Wusstet Ihr, dass Plastik nicht nur in die Nahrungskette der Meerestiere, sondern auch in unserer Nahrung zum Vorschein kommt? Wenn beispielsweise ein Fisch Plastik zu sich nimmt, und Fischer diesen fangen, kommt es letztlich auf unseren Teller. Die Meerestiere erkranken auch dadurch, dass sie das giftige Plastik wochenlang im Körper haben. Um dieses Problem zu stoppen, gebe ich Euch ein paar Verbesserungstipps.

Gegen die Verschmutzung vorgehen

Die wichtigste Maßnahme: Weniger Plastik produzieren und vor allem weniger Plastik benutzen. Ist der Plastikmüll einmal entstanden, müssen wir sehen, wie wir ihn wieder loswerden, damit er möglichst wenig Schaden verursacht. Es gibt zum Beispiel Ocean Clean-ups. Das sind lange Riesenschläuche, an deren Unterseite sich drei Meter lange Netze befinden, die den Plastikmüll einsammeln und an Land schaffen. Du willst auch mithelfen? Dann mach doch einfach einen Beach-Clean-up in deinem nächsten Urlaub. Das ist ganz einfach: Sammel einfach ein bisschen Müll am Strand auf. Jedes Teil, das wir aus der Natur in den Mülleimer befördern ist eine gute Tat. Das mache ich auch immer mit meiner Mutter und meiner Schwester am Strand. Das kannst Du auch jederzeit in Deiner Heimat machen. Wir waren im letzten Sommerferien bei einem Trash Walk von North Sails dabei, zu dem meine Mutter und mitgenommen hat. Da haben wir jede Menge Müll im Englischen Garten eingesammelt.

Erst Müll sammeln, dann Cola auf der P1 Terasse trinken. Danke an North Sails und die Münchner Agentur Think Inc. für den Trash Walk im Englischen Garten.

Maßnahmen gegen Plastikmüll im Tourismus

Auf Mallorca gibt es den Ansatz den Konsum von Plastikflaschen zu stoppen. Die Trinkwasserversorgung soll durch zusätzliche Brunnen an Stränden, aber auch an Schulen und in Verwaltungsgebäuden sichergestellt werden. Dort wurde auch das Verbot von Einwegprodukten eingeführt. Hoffentlich kommt das auch bald bei uns dazu.

Du hast die Wahl!

Das Benutzen von abbaubaren Stoffen, wie Zellulose oder kompostierbarem Kunststoff hilft uns allen sehr, die Umwelt und die Tiere zu beschützen. Lass Einwegflaschen bitte im Regal und benutze Deine wiederverwertbare Trinkflasche und deine Brotbox. Sieht sowieso viel besser aus. Plastiktüten sind sowieso ein no go. Wie Du anfangen sollst? Einfach jeden Tag oder jede Woche ein bisschen was ändern. Tolle Tipps gibt’s natürlich bei Charlotte von @plastikfreileben. Da schaue ich auch immer wieder rein.

Respekt!

Durch diesen Text seid Ihr richtige Umweltexperten geworden. Falls es noch irgendwelche Fragen gibt, besucht doch die virtuelle Ausgabe der GREENSTYLE munich fair and conference. Dort gibt es viele interessante Beiträge und Aussteller, die alle ein Ziel haben, das Ihr hoffentlich auch verfolgt: Etwas besser machen und DIE UMWELT RETTEN.

Eure Leni.

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