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farfalla war immer Teil seiner Familie: Malvin Richard, heute CEO, ist mit Aromacare und Heilkräutern aufgewachsen

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Seit Oktober 2023 ist farfalla, die Schweizer Aromatherapie-Pionierin (und Marktführerin!), mit einem (Pop-up)Store in München vertreten. Am Viktualienmarkt. Hier kann man ab sofort in die duftende Welt der Aromacare ein- und abtauchen. Individuelle Beratung – Spoiler: für (fast) jedes Problem gibt es eine natürliche Lösung – inklusive. Wer noch mehr möchte kann die kostenlosen Workshops besuchen und lernen, wie man die Kraft der Pflanzen nutzen kann, um Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit zu steigern. Wir haben uns mit farfalla-CEO Malvin Richard (Sohn bzw. Patensohn der Firmengründer Jean-Claude und Marianne Richard und Gian Furrer, Paul Gisler) über ein Leben mit der Aromatherapie, die Beweggründe für den Standort München, farfalla-Fokusthemen und die farfalla-Vision/Mission unterhalten.

Es liegt in unserer eigenen Verantwortung, sich um unser Wohlbefinden zu bemühen – denn unsere Lebensweise beeinflusst unsere Gesundheit.

Im Gespräch mit Malvin Richard

Mirjam Smend: Vor deiner Geburt sind deine experimentierfreudigen Eltern mit dem VW-Bus via Afghanistan nach Indien gereist, haben Yoga praktiziert, Cremes angerührt, Tofu und Kombucha produziert. Du bist in einer Hippie-Kommune aufgewachsen. Nicht gerade das, was in den meisten anderen Haushalten in den 80er Jahren üblich war. Wie war das für dich?
Malvin Richard: Ganz normal, ich kannte ja nichts anderes. Rückblickend, macht es mich stolz, dass ich in einem so kreativen und harmonischen Umfeld aufwachsen durfte. Viele Werte von dazumal prägen mich und die Firma auch heute noch.

farfalla

So hat alles angefangen: die Gründer*innen im Kreise ihrer Freunde.

Mirjam Smend: In deinem Geburtsjahr 1982 haben deine Eltern mit ihren Freunden Gian Furrer und Paul Gisler auch farfalla gegründet. Die Aromatherapie ist dir quasi in die Wiege gelegt worden. Welche Rolle hat dieses Thema in deiner Kindheit und Jugend gespielt?
Malvin Richard: Als wäre ein Kind kriegen nicht schon genug Aufregung, haben meine Eltern auch noch farfalla im selben Jahr gegründet 😊 Als Kind zweier Unternehmer, war für mich farfalla immer Teil der Familie und die Ferien verbrachten wir damit Lieferanten auf der ganzen Welt zu besuchen. So kam ich ganz natürlich schon sehr früh in Berührung mit der wunderbaren Welt der Duftpflanzen. Da lag das Herumexperimentieren mit den Duftpflanzen, das Ausprobieren gesammelter Wellbeing-Inspirationen aus unseren weltweiten Bauernkooperationen und das Entwickeln von neuen Anwendung nahe.

farfalla war immer Teil meines Familie. Die Ferien haben wir damit verbracht, Lieferanten auf der ganzen Welt zu besuchen.

Mirjam Smend: Dein beruflicher Weg hat dich nicht sofort in die Welt der Pflanzen geführt…
Malvin Richard: Ganz im Hippie-Kontext, spürte ich nie den Druck oder die Absicht, dass ich mal was mit farfalla zu tun haben müsste. Entsprechend frei, lebte ich auch meine Kindheit und Jugend. Auch wenn ich die Duftpflanze immer in meinem Herzen trug.

Mirjam Smend: Wann war dir klar, dass du die Nachfolge antreten möchtest?
Malvin Richard: Nachdem ich die Beratung bei pwc verließ, um mich mit einem Parfüm-Start-up selbstständig zu machen, erlebte ich den Reiz Wellbeing-Unternehmer zu sein. Über einen Zufall ergab sich dann, dass farfalla einen Betriebsleiter in einem neuen Werk benötigte, so kam ich zu farfalla.

Mirjam Smend: Was begeistert dich am meisten am farfalla-Konzept?
Malvin Richard: Der Purpose, Menschen zu unterstützen ihr Wohlbefinden zu steigern und damit die Qualität ihres Lebens zu verbessern und dies mit der wundervollen Kraft der hochwertigsten Arompflanzen, welche wir mit großem Aufwand direkt von den Bauern weltweit beziehen.

Das Wohlbefinden von Menschen und ihre Lebensqualität mit der wundervollen Kraft der hochwertigsten Aromapflanzen zu steigern begeistert mich am meisten an meiner Arbeit.

Mirjam Smend: Für den Übergabeprozess haben sich deine Eltern und ihre Mitgründer Zeit genommen. Was hast du aus dieser intensiven Zusammenarbeit mitgenommen?
Malvin Richard: Ganz viel. Ich bin nicht der Typ der gerne nach“folgt“. Daher war es für mich klar, dass ich neue Akzente setzen wollte. Das schöne dabei war, dass die Gründer nicht nur offen für Veränderungen waren, sie wollten die Veränderungen zum Abschluss auch noch mitprägen. Daher machten wir ein Generationenprojekt daraus, in welchem wir gemeinsam die Firma nochmals auf den Kopf stellten. Für uns als Familie war dies ein Glücksfall. Wir konnten so nicht nur eine Übergabe im Detail machen, wir konnten auch ein gemeinsames Fundament des Vertrauens legen, was in einem Familienunternehmen, wo die Familie auch nach der Nachfolge weiter besteht, von großer Bedeutung ist und wir heute noch davon profitieren.

 

farfalla

Mirjam Smend: Und jetzt habt ihr den ersten Store außerhalb der Schweiz eröffnet. In München. Wie ist die (begrüßenswerte!) Entscheidung auf diesen Standort gefallen?
Malvin Richard: Für uns ist die Filiale primär Inspirationsort, wo wir unser Wissen und unsere Erfahrung wie die Lebensqualität nachhaltig und ganzheitlich gefördert werden kann. Wir hatten mit dem Viktualienmarkt eine wundebare Möglichkeit an einem tollen, naturbezogenen Ort in Kontakt mit vielen Menschen zu kommen. Zudem liegt uns München als bezaubernde Stadt sehr am Herzen.

Mirjam Smend: Ihr habt das großartige Hebammenprojekt ins Leben gerufen. Ihr habt Teile des Pflanzenanbaus in die Schweiz geholt. Ihr seid stetig auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten farfalla zu optimieren? Gibt es etwas, an dem ihr aktuell intensiv arbeitet?
Malvin Richard: Für uns steht die Förderung des Wohlbefindens im Zentrum, entsprechend engagiert sind wir auch uns dahingegend kontinuierlich zu entwickeln.

Wir hatten mit dem Viktualienmarkt eine wundebare Möglichkeit an einem tollen, naturbezogenen Ort in Kontakt mit vielen Menschen zu kommen.

Mirjam Smend: Was möchtest du unseren Leser*innen mit auf den Weg geben?
Malvin Richard: Dein Leben ist kostbar. Es liegt in unserer eigenen Verantwortung, sich um unser Wohlbefinden zu bemühen – denn unsere Lebensweise beeinflusst unsere Gesundheit. Aus diesem Grund entwickeln wir seit 1982 einzigartige Wellnessprodukte und Anwendungen, die ganzheitlich auf die Ursachen deiner kognitiven, körperlichen und mental/emotionalen Verfassung abzielen, anstatt nur die Symptome zu behandeln.

Danke für das Gespräch, Malvin.

Weitere Informationen zu farfalla. Hier klicken.

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