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Wenn eine Probefahrt so viel Freude macht - denn grinst Frau Smend :)

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Zuallererst: Ich fahre gerne Rad. Ich gehe gerne zu Fuß. Und ich fahre gerne Auto. Das liegt in der Familie. Ich bin gerne unterwegs. Autofahren bedeutet Freiheit für mich. Gleichzeitig fühle ich mich wie in einer Raumkapsel – herrlich alleine, abgeschnitten von der Außenwelt kann ich laut Musik hören. Noch lauter singen (was mir meine Töchter verboten haben, mir aber egal ist). Trocken von A nach B kommen. Sachen transportieren für unseren Laden, die Messen, uns … Ich bin Generation Auto.

e.Go

Fahren ist so yesterday. Außer man hat einen zeitgemäßen An- und Untersatz.

Lange Rede kurzer Sinn: Auch wenn das Durchschnittsautomobil als Fortbewegungsmittel der Zukunft ausgedient hat und aus den Innenstädten verbannt werden soll – es ändert nichts an der Tatsache, dass ich Freude am Fahren habe. Unser Diesel ist nicht mehr wirklich legitim. Das kann (und will) ich ohne Budget für einen neuen, zeitgemäßen Wagen nicht ändern. Oder doch?

Achtung, wer nicht fahren kann oder will, der braucht ab hier nicht mehr weiter zu lesen. Wer aber auf der Suche ist nach einem zeitgemäßen Auto, das zudem noch bis ins kleinste Detail durchdacht und Made in Germany ist UND unfassbar viel Spaß beim Fahren bringt… here we (e)Go!

e.Go

Hello, e.Go. So geht Autofahren heute!

Eigentlich weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, weil es so viel zu erzählen gibt, was ich bei meiner Probefahrt mit dem kleinen Cityflitzer erlebt und gehört habe. Vielleicht fasse ich die wichtigsten Punkte kurz zusammen

  • Geburtsort: Aachen, Made in Germany
  • Typ: Stadtauto mit Elektroantrieb
  • Antrieb: kleine, optimal große Batterie
  • Energiesparende und Lebensdauerverlängernde (Slow-)Ladefunktion
  • Reichweite: 120 bis 170 Kilometer
  • Kaufgrund: Fahrspaß meets zukunftsweisende Technologie.
  • Kosten: 26.560 Euro minus 10.000 Euro Umweltbonus = 16.560 Euro
  • Erhältlich ab sofort (unbedingt den Umweltbonus nutzen!)

Werte, die uns (meint den e.Go und mich) verbinden? Transparenz, zirkuläre Ansätze und der Wunsch, Menschen für unsere Themen zu begeistern. Deshalb wurde der e.Go anders gedacht als die meisten anderen E-Autos. Denn Mobilität kann nur nachhaltig sein, wenn das Ziel, das man damit verfolgt zirkulär ist. Wenn die verwendeten Produkte in einen Erneuerungs- und Wiederverwendungskreislauf eingebracht werden statt sie zu entsorgen. Um das zu erreichen, muss das Produkt genauso wie die Produktion neu gedacht werden. Und die Lebensweise der Gesellschaft muss auch miteinbezogen werden. Und das ist die Innovation, die wir brauchen. Von Anfang an. Oder mit den Worten der e.Go-Enthusiasten: „Das ultimative Ziel für Fahrzeughersteller muss es sein, Fahrzeuge zu bauen, die zweckdienlich, langlebig und mit optimierten Wiederverwendungseigenschaften konzipiert sind.“

e.Go ist keine Verzichtseeklärung. e.Go ist zeitgeistiger Fahrspaß.

Elektroauto ja? Elektroauto nein? Die ewige Diskussion. Sowas gehe ich gerne aus dem Weg. Vor allem wenn ich wenig Ahnung habe. Und vor allem, wenn ich mir nicht selbst ein Bild gemacht habe. Das habe ich jetzt. Und nein: Ein Elektroauto ist keine rollende Verzichtserklärung. Es macht Spaß. Und es macht Sinn. Vor allem in der Stadt bei all den Starts und Stopps ist der Elektroantrieb die cleverste Variante. Hier verbrennt der Verbrenner nämlich jede Menge Sprit und vor allem hat er dort hohe Emissionen.

Hier geht es um zukunftsfähige Konzepte und um Begeisterung. Doppelt gut, wenn Fahrspaß auf E-Mobilität trifft.

Seltene Erden sind selten. Aber man braucht sie für die Akkus. Sind die Akkus groß, weil man mit dem Auto Strecke machen möchte, braucht man entsprechend viel dieser wertvollen Ressource. Kleines Auto, kleiner, optimal dimensionierter Akku – besser für den Planeten. Logisch, oder?

e.Go

Right sized batterie statt immer schneller, größer, weiter.

Die Karosserie besteht aus einer gut recycelbaren Kunststoffaußenhaut, die durchgefärbt ist und man deshalb keine Kratzer sieht. Heißt: kein Lack, weniger Reparaturen. Und natürlich auch keine Lackierhallen. Die einzigen Flüssigkeiten, die der e.Go braucht: Scheibe, Bremse, Klima. Und weil das noch nicht reicht: Die Kunststoffteile werden in kleinen Partien auf das Gehäuse, den (super sicheren und maximal nachhaltigen!) Aluminium Space Frame geklippt (ja, richtig gelesen: geklippt). Wenn nämlich doch mal was kaputt geht, weil der Rummms zu groß war, lassen sich die Teile unkompliziert austauschen. Spart Zeit, Geld und Müll und macht den e.Go zu einem der nachhaltigsten PKW überhaupt.

Auch im Innenraum wird der nachhaltige Ansatz konsequent verfolgt: Das Interior ist aus recyceltem Kunststoffgranulat gefertigt

e.Go

So: Und jetzt zu meiner Probefahrt mit dem e.Go.

Herrlich, wie mich der e.Go mit seiner freundlichen Front und sympathischen Lächeln charmant empfängt (diese Vergleiche verdanke ich meinen Segelfreunden aus Leverkusen, die mir jahrelang Vorträge über Charaktereigenschaften von Autos erzählt haben). Mein nächstes Glücksgefühl: Einsteigen, das etwas erhöhte Panoramafeeling genießen und total oldschool und unkompliziert den Schlüssel ins Zündschloss stecken. Kein Suchen, kein verzweifeltes „wo geht dieses Auto bitte an?!“. Schlüssel rein. Anschnallen. Startklar. Leichtes Summgeräusch, damit man auch weiß, dass das Auto an ist. Schaltung auf D und los geht’s.

Fazit: Alles easy bedienbar. Kein überflüssiger Schnickschnack. Trotzdem tolle Optik und alle notwendigen Annehmlichkeiten. Und natürlich der Fahrspaß. Und wichtig für Leute wie mich: Die Rücksichtbank lässt sich (auch einzeln) mit einem Handgriff komplett flach machen. Genauso wie der Beifahrersitz, was ordentlich Ladefläche hervorzaubert. PS: Ich liebe die Musikanlage.

Ihr wollt den e.Go auch ausprobieren? Los geht’s. denn der ist gerade in München unterwegs und kann per App reserviert werden. Für weniger Spontane: Man kann auch eine ganz normale Probefahrt buchen

Erhältlich ist der e.Go im Factory Store in Aachen, in den e.Go Brand Stores in Düsseldorf und Hamburg und in ausgewählten Mehrmarkenautohäusern. Und natürlich online.

e.Go

Kleines e.Go Know How

Gegründet hat das smarte Start-up aus Aachen ein erfinderischer Hochschullehrer. Zusammen mit niederländischen Investoren können die Aachner, die auf dem ehemaligen Philipps Gelände (die Produktion von Philipps wurde nach Asien abgezogen) zu Hause sind. Mit ihrer Micro-Factory kann das e.Go-Projekt mit innovativer und zukunftsweisender Technik Arbeitsplätze erhalten. Wer es ganz genau wissen will: Produziert wird mit autonom fahrenden Ladungsträgern, sprich: fahrerlosen Transportsystemen. Warum das so clever ist? Wenn es andere Modelle gibt, müssen nicht alle Produktionswege neu- und umgebaut werden. Ja, so geht Zukunft. Und zwar von Anfang an.

Weitere Info zu e.Go >>>

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