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Rezepte für die Zukunft: 48 umweltfreundliche Rezepte (c) Hubertus Schüler

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Das klingt jetzt erst einmal ziemlich spröde und oberlehrerhaft. Tatsächlich sind die „Rezepte für die Zukunft“ jedoch eine großartige Gelegenheit unser Ernährungswissen aufzubessern und gleichzeitig mit fantastischen, umweltgerechten Rezepten versorgt zu werden. Welchen Fisch kann man ohne schlechtes Gewissen essen? Sind Erdbeeren aus Südafrika eine Klimasünde? Autorin Susanne Pretterebner geht den Auswirkungen unseres Konsum- und Ernährungsverhaltens auf Umwelt und Klima auf den Grund. Und zeigt mit 48 köstlichen Rezepten (unbedingt im März ausprobieren: Kohlrouladen mit Joghurtdip – siehe unten) im herausnehmbaren Saisonkalender, dass verantwortungsbewusste Ernährung dank saisonaler und regionaler Berücksichtigung einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Umweltschutz ermöglichen. Green Eating at its best!

Wenn viele kleine Leute an vielen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern. Afrikanisches Sprichwort

Unterhaltsam: Mit Wörterbuch Österreichisch – Deutsch – Schweizerdeutsch. Denn wird in Deutschland Kohl verköstigt, so landet in Österreich Kraut auf dem Teller. Kommt in Österreich Kohl in den Topf, heißt das Gemüse in Deutschland und der Schweiz Wirsing.

Rezepte für die Zukunft von Susanne Pretterebner, Fotos von Hubertus Schüler (Becker Joest Volk Verlag), 37 €. Hier kaufen

Green Eating: Kohlrouladen mit Joghurtdip

Zutaten (für 2–3 Teller)

Green Eating

140 g Hirse
130 g Poree
6 EL Rapsöl
60 g Rosinen
15 g Mandelblätter
2 Knoblauchzehen
1 ½ TL Kumin
je 3 Msp. Zimt und Chilipulver
Salz
10 Kohlblätter
70 ml Gemüsebrühe
je 100 g Joghurt und Sauerrahm

Zubereitung

Die Hirse heiß abspülen und laut Packungsbeilage kochen. Dann beiseitestellen. Den Porree putzen, waschen, fein schneiden und in einer großen beschichteten Pfanne in 3 EL Rapsöl anschwitzen. Hirse, Rosinen, Mandelblättchen, 1 gepresste Knoblauchzehe, Kumin, Zimt und Chilipulver hinzugeben. Gut mischen und mit Salz abschmecken.

Die Kohlblätter in kochendem Wasser etwa 3-4 Minuten blanchieren, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Die Kohlblätter jeweils mit 3 EL Hirse-Porree-Masse füllen, die Seitenränder einschlagen und aufrollen. Eventuell mit Zahnstochern fixieren. In einer großen Pfanne 3 EL Rapsöl erhitzen und die Rouladen darin rundherum anbraten. Dann mit Gemüsebrühe aufgießen und bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten dünsten.

Für den Dip die zweite Knoblauchzehe pressen, dann mit Joghurt, Sauerrahm und Salz verrühren. Die Rouladen mit dem Knoblauchdip servieren.

Wir wünschen guten Appetit!

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