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Tatort Badezimmer: Es gibt prima Alternativen

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Tipps für ein plastikfreieres Leben sind immer zeitgemäß, weil weniger Plastik im Alltag in allen anderen 12 Monaten des Jahres viel Sinn macht. Meine persönliche Plastikfrei-Heldin ist übrigens Charlotte Schüler, die schon lange zu diesem Thema bloggt. Von ihr habe ich auch die ein oder andere Inspiration in den letzten Jahren mitgenommen.

Plastic is so yesterday. Für jede Tube gibt’s eine tolle Alternative.

Was ich auf jeden Fall von Charlotte habe: Das Verständnis dafür wie wichtig die Vermeidung von Plastik ist. Und wie einfach es ist damit anzufangen. Auch hier gilt für mich: 70 Prozent ist das neue Perfekt. Es macht überhaupt keinen Sinn sich die Ziele zu hoch zu setzen. Ich erinnere nur an die Plastikfrei-Gurus, die ihren gesamten Plastikmüll des Jahres in ein Marmeladenglas packen können. Das baut unnötig Druck auf, führt zu Frustration und schließlich zu einem Rückfall in alte Verhaltensmuster bzw. führt es dazu, dass man sich entmutigen lässt und gar nicht mit einer Umstellung beginnt.

Als ich (vor Wochen!) vom Münchner Less Waste Club gefragt wurde, ob ich an der Challenge teilnehmen und ein paar Tipps vorstellen würde, habe ich gleich zugesagt. Die Münchner Visionäre Rosalie und Max wollen mit ihren Produkten dazu beizutragen, einen Großteil des Plastikmülls im täglichen Gebrauch zu reduzieren, indem sie Dinge einfacher machen. Heißt: Handseife, Duschgel, Shampoo mit ihren Sets easy peasy selber machen und dabei Müll und Plastik sparen. Hier entdecken >>>

Meine Tipps für ein Plastikfrei(er)es Leben im Badezimmer

Schlechte Nachricht zuerst: Das Badezimmer ist das Epizentrum des Plastikwahnsinns in unseren vier Wänden. Gute Nachricht: Es ist irre einfach hier Dinge auszutauschen.

Plastikfrei leben #1: DIY: Körpercreme

Diese Creme habe ich von meiner Tochter Leni geschenkt bekommen. Das Rezept hat sie gegoogelt, die verschiedenen Zutaten besorgt und schließlich in ein altes Honigglas gefüllt. Die restlichen Zutaten stehen in unserer Küche und werden sukzessive aufgebraucht, weil sie alle essbar sind. Welches Rezept sie verwendet hat weiß sie leider nicht mehr. Ihr findet bestimmt das für Euch passende Rezept. Eine gute Anleitung gibt’s bei Utopia >>>

Plastikfrei leben

Plastikfrei leben #2: Zahnputztabletten statt Zahnpastatuben

Statt hässlich zerquetschten Zahnpastatuben stehen bei uns Zahntabletten im Glas (da war mal Vanillesauce drin) auf dem Waschtisch. Das sieht nicht nur besser aus. Das macht vor allem auf Reisen maximal Sinn. Ich packe dann genau so viele Tabletten ein, wie ich für das Wochenende oder die Woche brauche und schleppe somit nicht lauter überflüssiges Material mit mir rum. Meine Zahntabletten sind aus dem OHNE Supermarkt in der Schellingstraße in München. Ihr bekommt sie aber auch überall im Netz. Z.B. bei Stop the Water while using me >>>

Plastikfrei leben

Plastikfrei leben #3: Holz- oder Bambus Zahnbürste

Milliarden gebrauchter Plastik-Zahnbürsten landen weltweit jedes Jahr im Müll. Dass Zahnbürsten aus nachwachsenden Rohstoffen statt aus Erdöl hergestellt werden können macht also absolut Sinn. Meine Zahnbürste ist ein Presse Sample von Ringana. Vorher hatte ich Modelle von Hydrophil und Humble Brush. Zahnbürsten-Hack: Einfach nach Ablauf der Lebensdauer den Bürstenteil absägen und den verbliebenen Rest für die Beschriftung im Kräuterbeet verwenden.

Plastikfrei leben

Plastikfrei leben #4: Shampoo Bars statt Shampoo-Flasche

Shampoo ohne Plastikverpackung und ohne Mikroplastik im Produkt? Geht. Das Geheimnis heißt: feste Shampoo Bars. Die gibt es inzwischen von zahlreichen Herstellern. Mein Bar ist von DIMGO handmade. Diana Gomez fertigt wunderschöne Naturseifen, Shampoobars und feste Bodylotions mit hochwertigen natürlichen Zutaten nach speziellen traditionellen Rezepturen und modernster Technik in kleinen Chargen per Hand. So geht’s: Mit dem Bar über die nassen Haare reiben und gut verteilen. Einmal richtig aufschäumen, dann die Seifenrückstände gut mit Wasser ausspülen. Gut zu wissen: Wegen des sparsamen Verbrauchs ersetzt ein Shampoobar je nach Anwendung etwa zwei Flaschen flüssiges Shampoo. Naturseife, Shampoobar und Butterbar von DIMGO handmade kosten je ca. 13,00 Euro auf www.dimgohandmade.com

Plastikfrei leben

Plastikfrei leben #5: Wattestäbchen aus Bambus statt Plastik

Idealerweise würde man einfach ganz auf Wattestäbchen verzichten – schließlich zählen sie zu der Kategorie der Einwegartikel, die aus endlichen Rohstoffen hergestellt werden. Wenn sie für die Beauty-Routine jedoch „unverzichtbar“ sind, empfiehlt sich der Umstieg auf Bambus Wattestäbchen. Meine Wattestäbchen von Outdoor Freakz sind aus zu 100 Prozent biologisch abbaubarem Bambus und BPA-freier Baumwolle. Gut zu wissen: Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen unseres Planeten.

Plastikfrei leben

Plastikfrei leben #6: Bian Stone BODY Gua Sha.

Ein was bitte? Als meine Tochter Leni sich ein Gua Sha zu Weihnachten gewünscht hat war ich ganz schön ratlos. Jetzt weiß ich mehr und ich habe auch einen. Und ich bin süchtig nach dem Massage Trend aus Asien. Mein Gua Cha ist von CHEL Body und aus reinem Bian Stein gefertigt, der bis zu 40 Spurenelemente enthält. Damit kann die Regeneration der Haut gefördert und innere Entzündungen gelindert werden. Ganz abgesehen davon werden dem Gua Cha Anti-Aging-und Anti-Cellulite Eigenschaften zugesprochen an die ich supergerne glaube. Unbedingt ausprobieren: Gua Cha im warmen Wasser erwärmen und dann auf der Haut anwenden… Hmmm…. Erhältlich über den fantastischen Naturkosmetik-Onlineshop Genuine Selection, der neben dem Chel Gua Sha noch zahllose weitere Schätze birgt.

Plastikfrei leben

Plastikfrei leben #7: Lidschatten: Refill trifft Bambus

Anstatt immer die ganze Palette wegzuwerfen macht es Sinn eine Marke zu verwenden, bei der es ein Refill-System gibt und man nur die kleinen Inlays tauschen muss. Das funktioniert zum Beispiel bei Baims. Lidschatten leer – einfach ein Refill Teilchen in der gewünschten Farbe bestellen, das via Magnet in der Palette hält. Die ist übrigens auch aus Bambus. Meine Palette habe ich schon einige Jahre, was man ihr nach zahlreichen Reisen etc. auch ansieht. Aber damit ist auch klar, dass das less is more Konzept aufgeht. Weniger Müll. Mehr Gutes für die Umwelt >>>

Deo-Stick mit Papp-Verpackung

Plastikfrei leben #8: Deo aus der Pappschachtel

Dass ich ein Fan des Berliner Naturkosmetikmarke i+m und ihrer Philosophie bin, dürfte hier niemanden überraschen. In meinen wenigen Beauty-Posts fehlt sie eigentlich nie. Das mag daran liegen, dass ich ihre Produkte regelmäßig verwende. So wie den (plastikfreien!) Deostick aus der WE REDUCE Reihe. Statt in klassische Plastikhülle oder Aluverpackung wird der frische Zitronenduft ganz unkompliziert in FSC-Papier verpackt. Geht doch! i+m Deos gibt’s auch – genauso plastikfrei – in anderen Duftrichtungen und Verpackungsformen…

Shampoo-Bar ohne Plastik

Plastikfrei leben #9: Gesichtsreinigung am Stück

Für mich gibt es eigentlich nichts praktischeres als Gesichtsseife. Die Umstellung ist erstmal ein wenig ungewohnt, aber das gibt sich schnell. Wer es mal ausprobieren möchte: Den Cleanser Bar von Stop the Water whlie using me gibt’s auch in der Probiergröße. Gut zu wissen: Das kleine Stückchen lagere ich auf Kork, damit es nach dem Gebrauch schön trocknen kann.

Plastikfrei leben #10: Alternativen suchen

Noch viel viel mehr Tipp zu plastikfrei(er)em Leben findet Ihr in Charlotte Schülers Büchern: Nach dem Erstlingswerk ‚#Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag‘ (hier bestellen >>>) gibt sie in ihrem zweiten Buch ‚Do it yourself! #Einfach plastikfrei leben: Selbstgemacht statt gekauft‘ (hier bestellen >>>). Lasst Euch inspirieren. Die Reise zu weniger Plastik macht Spaß!

 

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