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Ihr seid auf der Suche nach minimalistischen, zeitlosen, handgefertigten, regionalen, nachhaltigen, schadstofffreien, fairen und plastikfreien Produkten? Die gibt's bei DUKTA: Jetzt braucht Pascal nur noch Eure Unterstützung, um seine Vision 2.0 zu realisieren

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Es gibt so viele Sustainable Crowdfunding Projekte und immer wieder werde ich angeschrieben, ob ich nicht das eine oder andere kommunizieren kann. Dann teile ich die Links auf meinem Facebook-Account. Jetzt habe ich beschlossen, dass ich hier eine immer wieder aktualisierte Übersicht mit meinen liebsten, absolut unterstützenswerten Sustainable Crowdfunding-Projekten anlege.

DUKTA free Minimaldesign & Tierwohl

Letztes Jahr habe ich einen unglaublich langen Artikel über Pascal Graf und seine DUKTA Manufaktur geschrieben. Warum der Artikel so lang geworden ist? Weil mich das Thema so begeistert hat. Weil ich 1000 Fragen hatte. Weil wir gemeinsam einen Gürtel hergestellt haben. Aus süddeutschem und vegetabil gegerbtem Leder. Weil ich seitdem das herrlich minimalistische Portemonnaie Nr. 2 benutze, das nach Pascals selbst entwickelter One-Piece-Origami-Faltung nahezu nahtlos funktioniert. Hier wird lokal und fair gefertigt. Aber Pascal wäre nicht Pascal, wenn er nicht immer weiter optimieren würde. Er hat beschlossen, für seine mehrfach ausgezeichneten Portemonnaies, Taschen, Gürtel und Schlüsselanhänger das Leder von der heute einzigen, weitestgehend autonom lebenden Rinderherde Europas zu beziehen. Und die lebt auf der Schwäbischen Alb. Im natürlichen Familienverbund, ganzjährig im Freien. Die Kälber bleiben bei den Müttern, die Tiere behalten ihre Hörner und Ohrmarken werden ihnen erspart. Geplant ist eine langfristige Partnerschaft, die mit dem DUKTA free Projekt startet.

Warum solltet Ihr diese Kampagne unterstützen? Weil Ihr dann ein minimalistisches, zeitloses, handgefertigtes, regionales, nachhaltiges, schadstofffreies, faires und plastikfreies Produkt bekommt, das Euch lange begleiten wird. Außerdem unterstützt Ihr artgerechte Tierhaltung, eine der letzten Gerbereien ihrer Art hier in Süddeutschland, regionale Fertigung in München und ein durch und durch durchdachtes und stimmiges Konzept, das enkeltauglich ist. (Psst, die letzten beiden Sätze habe ich von Pascals Kampagnenseite auf Startnext geborgt – schöner hätte ich es nämlich auch nicht sagen können).

Schatzbeutel für Kinder, lässige Leder-Schlüsselanhänger, die man um den Hals hängen kann, den legendären Cardholder, Geschenk-Gutscheine und noch viel mehr gibt’s nur noch wenige Tage bis zum 25.4.2021 auf der Startnext Kampagnen-Seite von Dukta.

Hier unterstützen, damit Pascal das hochwertige Leder kaufen kann >>>

 

FOGS –Magazin für den grünen Lifestyle

Auf den letzten Drücker (der Countdown läuft bis 31.1.2021) aber von ganzem Herzen möchte ich auf das Sustainable Crowdfunding des FOGS Magazins hinweisen. Fashion Direktorin Anja Woertge hat im März 2020 die Leitung des nachhaltigen Lifestyle Magazins übernommen, um es weiterzuführen. Seit dem produziert sie mit einem Team von freien Autor*innen, Fotograf*innen und Grafiker*innen ein fantastisches Heft mit spannenden Interviews, fesselnden Reportagen und News rund um einen bewussten und nachhaltigen, persönlichen Lebensstil. Mein persönliches Highlight neben den gut recherchierten Beauty-, Kulinarik-, Reise- und Lifestyle-Themen? Die Modestrecken mit meinen liebsten nachhaltigen Brands, die Modeprofi Anja für jedes Heft produziert.

Sustainable Crowdfunding

Was mit dem gesammelten Geld passiert? Es dient zur Deckung der Redaktions-, Produktions- und Vertriebskosten.

Der „Tod“ von Printmagazinen wird ja immer mal wieder ausgerufen, weil angeblich nur noch online gelesen wird. Dem wiederspreche ich leidenschaftlich seit Jahren. Denn nicht jede*r möchte nach einem acht Stunden Arbeitstag am Rechner dort in seiner Freizeit weiterlesen. Ganz ehrlich? Mit einem Magazin auf der Couch zu liegen und inhaltlich relevante Themen zu lesen ist doch einfach wunderbar.

Gebt Euch einen Ruck und unterstützt noch bis 31.1.2021 die Startnext-Kampagne von FOGS, damit das Team auch in Zukunft noch in konsumorientierten Bereichen für einen nachhaltigen Lebensstil begeistern kann.

Hier geht es zum Crowdfunding von FOGS auf Startnext

RECONICE – Slow Fashion handmade by Schüler*innen

Dass man nicht erst gründen kann, wenn man die Schule abgeschlossen hat, beweisen Schüler*innen der zehnten Jahrgangsstufe der Nelson-Mandela-Schule in Hamburg. Als die Pandemie ihre Arbeit im Profil Kultur/Französisch nahezu unmöglich machte, haben die engagierten Jugendlichen ein neues Projekt entwickelt: Sie lernten die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN kennen und haben anschließend das Schüler*innen-Start-up RECONICE gegründet. Mit dem zeigen sie jetzt, dass sich “Schülerfirmen” im digitalen Zeitalter neu erfinden können und man mit Innovationsgeist und Tatendrang die Welt ein Stückchen besser machen kann. Das erste Produkt des nachhaltigen Modelabels von Jugendlichen für alle? Eine neue Lieblingstasche, die als Statement für Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen funktioniert.

Das Projekt hat für mich absoluten Vorzeigecharakter, weil nachhaltige Bildung auch in den Schulen stattfinden sollte. Auch die Dankeschöns sind ganz besonders liebevoll ausgesucht. Neben der Möglichkeit die RECONICE Bag (ab 49 Euro) zu erwerben, bieten die Schüler*innen für 15 Euro an einen Baum im Hamburger Umland zu pflanzen oder eine Mahlzeit für Obdachlose zu kochen. Das Konzept wurde erarbeitet von der SDW, SEEd, Blauer Leben und der wunderbaren Hamburger Upcycling-Brand Bridge&Tunnel, die meine Denim-Handykette und meine Lieblings-Bum-Bag gefertigt haben.

Das erste Fundingziel ist geschafft – die RECONICE Bags werden in kleiner Auflage produziert. Das Erreichen des zweiten Fundingziels könnt ihr noch bis zum 12.1.2021 auf Startnext unterstützen, dann kann in die Zukunft dieses Vorzeigeprojektes investiert werden.

Chiengora – jetzt die Textilindustrie auf den Kopf stellen

Flauschige Beanies, Schals, Jumper und Söckchen aus Hundewolle. Hundewolle? Richtig gehört. Denn aus Chiengora (‚chien‘, frz. Hund), ausgekämmtem Hundehaar von Langhaarrassen, stellen Ann-Kathrin Schönrock (Mode- und Strick-Designerin) und Franziska Uhl (Textilingeneurin) Garn her. Beide kenne ich schon lange aus der nachhaltigen Blogosphäre und ich muss sagen: Hut ab. Ganz großes Kino. Ann-Katrhin hat nach ihrem Master auf die Suche nach einem nachhaltigen, sortenreinen Garn gemacht. So kam sie quasi auf den Hund und seine voraussichtlich 500 Tonnen Unterhaar, das allein in Europa jedes Jahr in der Tonne landen statt gesammelt und verwertet zu werden.

Sustainable Crowdfunding

Das Thema Hundewolle ist zwar nicht neu, aber a) aus der Mode gekommen und b) war es bislang industriell nicht verwertbar. Das haben die beiden Visionärinnen jetzt geändert. Ihr zirkuläres Material (grave to cradle) ist als Industriegarn genauso wie als Handstrickwolle verfügbar. Aktuell bauen die beiden ihr Sammlernetzwerk aus (allein Deutschland sind 9,4 Millionen Hunde registriert). Gut zu wissen: Es wird auch auf Bestellung produziert. Ein Schal aus der flauschigen Wolle des eigenen Vierbeiners? Jetzt brauchen die beiden unsere Unterstützung: Auf Startnext läuft ein Crowdfunding, damit sie ihr Ziel, möglichst viel des Rohstoffes Chiengora zu retten und nachhaltig in der Textilindustrie etwas zu verändern.

Das Ziel? 18.000 Euro gilt es zu erreichen. Dafür warten flauschige „Dankeschöns“ auf Euch: Stirnband-, Handschuh, Beanie-Stricksets, Mützen oder gleich ein 45-minütiger Vortrag mit den Gründerinnen? Jetzt und hier supporten

Suits for Good – die Anzugrevolution

Ganz ehrlich? Ich LIEBE Anzüge. An Männern genauso wie an Frauen. Was für ein Statement-Look. Vorausgesetzt sie sitzen gut und sind bequem. Und genau das haben sich Mareike Ficht und Paul Kupfer, Mitgründer von soulbottles, auf die Fahnen ihres Start-ups Suits for Good geschrieben. Naja, und noch so einiges mehr.

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Die beiden haben sich gefragt warum es so schwer ist vegane, nachhaltige Anzüge zu finden und warum klassische Anzüge oft so unbequem, unpraktisch und symbolisch sowie gesellschaftlich so aufgeladen sind. Nach zwei Jahren intensiver Arbeit ist es soweit: Unter dem Namen Suits For Good gibt es endlich vegane, fair und nachhaltig produzierte Hosen und Jacketts, für Männer und Frauen. Warum diese Anzüge so super stretchy, knitterfrei, atmungsaktiv und sogar in der Waschmaschine waschbar sind? Weil sie aus einem recycelten Material hergestellt werden, das normalerweise für Yogakleidung verwendet wird. Plus: Sie sind bezahlbar, praktisch und funktional. Auch das Größensystem haben die beiden Visionäre revolutioniert. Anstatt an Geschlechtern ist es an Körperformen angepasst. Faire Produktionsbedingungen und die Verwendung nachhaltiger, ressourcenschonender und veganer Materialien sind Kern ihres Projekts.

Das Ziel? 20.000 Euro. Denn dann geht die erste Serie in Portugal in Produktion. Gute Nachrichten: es sieht gut aus. Trotzdem ist unser Support gefragt. Hier geht’s lang

3IN1 Coat by akjumii

In die herrlich avantgardistischen Zampa Coats, die Michi und Anna für ihr Münchner Label akjumii designt haben, haben sich auf der 1st edition der GREENSTYLE im Haus der Kunst so einige verliebt. Ich inklusive. Gekauft habe ich mir meinen Zampa Coat (der weiße mit dem schwarzen Muster) allerdings erst ein Jahr später, beim GREENSTYLE Pop up in Amsterdam. Diese Mäntel gibt es leider nicht mehr. Dafür haben die beiden Kreativen jetzt ihr Herzensprojekt lanciert: des 3IN1 Coat by akjumii.

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© Johanna Link

Und weil 3IN1 + faire Produktion für akjumii nicht reicht, gibt’s lebenslange Garantie on top.

3IN1? Was auf den ersten Eindruck aussieht wie ein Mantel, kann auch als Weste und als Jacke getragen werden. Und mit smarten Add Ons wie einem leuchtend blauen Teddy-Kragen aus Woll-Fleece oder flitternden Fransen für Jacke und Mantel kann man ganz schön viel Abwechslung reinbringen. Klingt toll? Ist großartig. Mein Tipp: Bis zum 15.11.20 könnt Ihr die Mäntel (erhältlich in Schwarz, Grau und Blau) im akjumii Showroom in der Reichenbachstr. 36 in München an- und ausprobieren. Terminvereinbarung per Mail an hello@akjumii.com

Noch bis zum 6.12.2020 unterstützen >>>

Ū K A I – Socken aus dem Meer

Ich liebe meinen Job. Was habe ich doch für ein Glück, dass ich immer wieder so großartige Projekte entdecken und mit den Menschen dahinter in Kontakt kommen darf. So wie Darijas „Socken aus dem Meer“. Gemeinsam mit ihrem Ehemann wollte sie ein kleines Socken-Business aufbauen. Dann kam die Idee, Produkte zu entwickeln, die positive Auswirkungen auf die Umwelt haben sollen. Als sie Garne aus recycelten Plastikflaschen entdeckt haben, war die Idee geboren.

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Wie 51 Plastikflaschen in ein Sockenpaar passen? Gar nicht. Das ist der Ū K A I Impact.

Das Garn einer Flasche wird in Kombination mit Bio-Baumwolle, recycelter Wolle etc. zu einem Sockenpaar verarbeitet. Weiterere 50 Flaschen werden bei jedem Sockenkauf von der Organisation Plastic Bank, die den Plastikschrott aus dem Ozean entfernt hat, recycelt. Und weil zusammen alles besser geht, spendet Ū K A I 50 Cent von jedem Sockenpaar an eben diese Organisation. Ganz ehrlich? Großartige Aktion. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass die Designs super stylisch und die entsprechenden Stories dazu einfach großartig sind. Noch keine Ahnung, was Ihr Eurem Freund, Mann, Buddy, Papa oder der besten Freundin zu Weihnachten schenkt? Hier ist die Antwort.

Jetzt auf Kickstarter bis supporten >>>

 




Published: November 2019

Sustainable Crowdfunding: Eco & Fair Capsule Kollektion von Tamarindo

Jessica Paz von Tamarindo apparel war mit ihren traumhaften Taschen und Gürteln Teil der 2nd und 3rd edition der GREENSTYLE munich. Jetzt entwickelt sie eine nachhaltige Capsule Collection mit reversiblen Blusen aus nachhaltigen Materialien in Girona/Spanien, die sie über Crowdfunding finanzieren möchte. Den Support hat sie auf jeden Fall verdient. Ihr Kampagne läuft noch bis zum 31.12.2019 #bettertogether. Hier geht’s zur Kampagne

 

Sustainable Crowdfunding

© Tamarindo

Sustainable Crowdfunding: AA Gold – Zero Waste Fashion

Arnold Gevers habe ich bei einem gemeinsamen Vortrag beim Kompetenzteam Kultur und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München kennengelernt, wo wir beide unsere Projekte vorstellen durften. Seine Idee von Zero Waste hat mich sofort begeistert und ich habe ihn in ein Panel auf der 1st edition auf der GREENSTYLE eingeladen. Ein Jahr später war Arnold wieder auf der GREENSTYLE – mit seinem Crowdfunding-Projekt AA Gold. Die herrlich minimalistische Capsule Collection kommt ohne Verschnitt aus und hat es mit 0% Waste und 100% Attidude gleich auf VOGUE.de geschafft. Change ist eben Gold! Das erste Fundingziel ist erreicht. Aber es geht weiter. Unbedingt unterstützen, damit sie es auch in unsere Kleiderschränke schaffen. Hier geht’s zu der Kampagne

 

Sustainable Crowdfunding

© AA Gold

Sustainable Crowdfunding: Einmal ohne, bitte!

Unverpackt einkaufen in deiner Nähe, geht nicht? Geht doch! Der Sticker (siehe Bild) zeigt dem Konsumenten, wo. Ob beim Metzger, Bäcker oder Imbiss: Das Einkaufen mit der eigenen Box ist schon an vielen Orten möglich. „Einmal ohne, bitte“ macht müllfreie Einkaufsmöglichkeiten sichtbar, bewegt Läden und Kund*innen zum Umdenken und vernetzt Initiativen in ganz Deutschland. Was in München bereits erfolgreich gestartet ist, soll Hilfe der Crowd nach ganz Deutschland gebracht werden. Die Kampgne läuft noch bis 12.12.2019. Hier geht’s zur Kampagne

 

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© Einmal ohne bitte

Published: 5.12.2019

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